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  In regelmäßigen Abständen erhalten alle Interessenten ein Informationsblatt (genannt K 13 in Anspielung auf das Hohelied der Liebe im Neuen Testament, im ersten Korintherbrief, 13. Kapitel). Es enthält jeweils ein Anschreiben in Briefform, ferner Nachrichten über Phil Bosmans und das Leben im Bund ohne Namen, Berichte über Hilfsaktionen, Hinweise auf Bosmans-Bücher und BoN-Artikel, Leserzuschriften.

 

BoN-Informationen (Auszug):

 

Liebe Freundinnen und Freunde im Bund ohne Namen!

Das nächste BoN-Begegnungstreffen Ende Juli, wie wiederholt angekündigt, rückt jetzt immer näher. Von vielen wird es schon voller Vorfreude erwartet. Mit dieser K-13-Ausgabe erfolgt die herzliche Einladung zu unserem Jahrestreffen. Das vorgesehene Programm finden Sie hier. Bitte melden Sie sich bis Ende Mai beim BoN-Büro auf dem vorbereiteten Anmeldeschein an. Die Kosten sind vergleichsweise moderat, übrigens in diesem Jahr noch genauso wie vor zwei Jahren.

Immer wieder werden wir auf die schönen Fotos und Texte der Impulskarten angesprochen. Besonders glücklich und dankbar sind wir, dass uns Roland Höpker (der Fotografieren als Hobby in Profi-Qualität betreibt) seine zahlreichen Fotos gratis zur Verfügung stellt. Diesmal fiel uns die Wahl zwischen zwei Motiven besonders schwer: das Bild eines schmalen Pfads im Gebirge (vgl.
Impulskarte), und das Bild eines junges Paares auf der ebenen Fläche einer weißen Salzschicht (vgl. s/w Abb. unten). Dieses Foto entstand im sogenannten „Tal des Todes“ in den USA.

Zu Ostern erreichten mich eine ganze Reihe lieber Grüße und guter Wünsche, über die ich mich sehr gefreut habe, für die ich herzlich danke und die für mich eine große Ermutigung im Kampf gegen die Altersmüdigkeit sind.

Seien Sie alle auch im Namen von Phil Bosmans herzlich gegrüßt

 


Termin des BoN-Treffens 2011

Auch im kommenden Jahr wird das jährliche Begegnungstreffen wieder im Bildungshaus Schmerlenbach bei Aschaffenburg sein, nachdem es allen dort so gut gefallen hat. Bitte jetzt schon vormerken und einplanen: 28. bis 31. Juli 2011.

Hinweise

Wo?

Bildungshaus Schmerlenbach

Tagungszentrum des Bistums Würzburg, Schmerlenbacher Str. 8, 63768 Hösbach (Nähe Aschaffenburg, ca. 8 km vom Hbf entfernt)

Wie zu erreichen?

Mit Pkw: über die A 3 (Frankfurt Würzburg) aus Richtung Frankfurt Ausfahrt Nr. 61 Hösbach, weiter Richtung Bahnhof Hösbach, weiter Richtung Haibach nach Schmerlenbach (ca. 2 km), rechtsabbiegen Richtung Aschaffenburg; nach ca. 200 m rechts Einfahrt durch den Torbogen des ehemaligen Klosters (dahinter Parkplätze).

Mit Bahn/Bus: Mit dem Zug am besten bis Aschaffenburg Hbf, dann weiter mit Taxi (ca. 8 km) oder mit Bus (Linie 42 Richtung Weibersbrunn) direkt nach Schmerlenbach (Fahrzeit ca. 15 Minuten), nur montags bis freitags.

 


Soziale Hilfsprojekte, von BoN im Jahr 2009 unterstützt

Auch im vergangenen Jahr konnte BoN dank der uns anvertrauten Spendengelder Hilfe an einigen sozialen Brennpunkten leisten. Über die seit Jahren bestehende Litauenhilfe durch BoN-Freunde in Gronau wurde bereits in der letzten Ausgabe von K 13 berichtet. Neu ist die Hilfe für Elendsviertel in Sao Paulo, die durch das Brasilianische Kolpingwerk sehr effizient geleistet wird. Aber auch bei uns gibt es Menschen in extremen Notlagen und Menschen, die sich für solche Mitmenschen einsetzen und die wir dabei unterstützt haben, wie zum Beispiel die Anlaufstelle für Wohnungslose in Freiburg („Pflasterstub“) oder der SKF (Sozialdienst katholischer Frauen) in Amberg, der sich u.a. um Frauen kümmert, die Opfer von Gewalt wurden. Nicht zuletzt die soziale und kulturelle Begegnungsstätte Arche in Dischingen, in der Inge Grein-Feil mit ihrem Mann und vielen Freunden und mit bewundernswertem Engagement ganz im Sinne von Phil Bosmans behinderten, kranken, vereinsamten Menschen Lebensmut und Lebensfreude vermittelt.

Hilfe in den Favelas von Sao Paulo

Die Elendsviertel umschließen die 20-Millionenstadt Sao Paulo „wie eine Dornenkrone“. Hier leben hunderttausende Menschen in absolut menschenunwürdigem Zustand. Das Brasilianische Kolpingwerk organisiert Hilfe zur Selbsthilfe durch Kindergärten und Betreuungseinrichtungen, berufliche Aus- und Weiterbildung, Hausbauprogramm. Der Leiter, ein kath. Priester aus Deutschland, lebt dort seit 1971 und hat über 40 Gemeinschaften gegründet, die zu Lebenszentren für die Ärmsten geworden sind. Er berichtet in einem Brief von Dezember 2009 als ein Beispiel von unzähligen anderen:

„Silvia und Celso dos Santos leben mit ihren fünf Kindern im Alter von drei bis elf Jahren in einer Favela in Vila Dirce/Carapicuiba, am Rande von Sao Paulo. Gemeinsam bewohnen sie zwei Kammern einer provisorischen Holzhütte. Endlich verdient Celso als Gelegenheitsarbeiter sporadisch etwas Geld und seine Frau Silvia kann mit ihrer Tätigkeit als Büglerin ein wenig zum Lebensunterhalt beitragen. Trotz allem reicht es bei weitem nicht, um die Behausung aus dem miserablen Zustand zu befreien. Die Luft ist wegen des Abwasserbaches, der direkt am Haus vorbei fließt, sehr schlecht, und viele Moskitos dringen in beide Räume ein. Die Familie träumt von mehr Platz zum Leben und von einer besseren Zukunft für die Kinder.“

Hilfe für Wohnungslose in Freiburg

Einige Notizen aus dem Weihnachtsbrief der Caritaseinrichtung „Pflasterstub’“: Nach wie vor wird die Pflasterstub’ montags bis freitags zwischen 7 Uhr und 12 Uhr von bis zu 120 Menschen aufgesucht. Die Anzahl der Gäste, die psychisch auffällig sind, ist erschreckend hoch. Deswegen wurde seit 2009 besonderer Wert auf deren sozialpsychiatrische Versorgung in regelmäßigen Sprechstunden durch Fachärzte gelegt. Ferner wurde in Zusammenarbeit mit der Suchtberatungsstelle für alkoholkranke oder suchtgefährdete Gäste eine niederschwellige Möglichkeit für Wege aus der Abhängigkeit geschaffen. Den präzisen, informativen Ausführungen war als Motto dieses Zitat (von Jean Paul) vorangestellt: „Die Armut und die Hoffnung sind Mutter und Tochter. Indem man sich mit der Tochter unterhält, vergisst man die andere.“

Hilfe für Frauen in ausweglosen Situationen

Der SKF in Amberg (und auch in anderen Städten) ist rund um die Uhr erreichbar für Frauen, die Opfer körperlicher, seelischer, sexueller Gewalt geworden sind, die Hilfe vor Misshandlung suchen und die durch Unterkunft in den Frauenschutzwohnungen des SKF geschützt werden, die Rat brauchen, wie die Gewaltsituation beendet und ihr Leben neu gestaltet werden kann, für werdende Mütter, die verzweifelt sind.


Kleiner Rückblick auf das Jahr 2009

Zu den auffälligsten Veränderungen im letzten Jahr gehörte die Umstellung beim Versand der BoN-Impulskarten. Er erfolgt jetzt alle drei Monate, nicht wie früher alle zwei Monate. Das wichtigste Ereignis war wieder das jährliche Begegnungstreffen, diesmal im Bildungshaus Schmerlenbach bei Aschaffenburg. Die globale Finanzkrise hinterlässt auch bei uns Spuren. Vermutlich hängt damit ein spürbarer Rückgang im Spendenaufkommen bei uns zusammen (um etwa 15 %). Dennoch ist die wirtschaftliche Situation von BoN stabil. Das liegt an der Treue vieler BoN-Freundinnen und -Freunde sowie an der ehrenamtlichen Struktur der BoN-Arbeit.

Für jeden Monat eine BoN-Impulskarte

Die Umstellung im Versand von zwei auf drei Monate sollte nicht dazu führen, dass es weniger „Botschaft des Herzens“ gibt. Deswegen wurde aus der Zweifachkarte eine Dreifachkarte, insgesamt also wie bisher für jeden Monat eine. Bei der Gelegenheit konnte auch die Gestaltung erneuert werden. Dankenswerterweise macht uns das der Graphiker und Buchgestalter Niklas Weiß nach wie vor gratis, ebenso stellt uns Roland Höpker seine Fotos kostenlos zu Verfügung. Die Zahl der Adressen, an die jetzt vierteljährlich Impulskarten und K 13 versandt wer-den, beträgt jetzt 5.200. 

Einnahmen und Ausgaben 2009

Im Vergleich zum Vorjahr  sind die Einnahmen aus dem Verkauf von Bosmans-Büchern und BoN-Artikeln leicht gestiegen, vor allem durch die Sonderverkaufsaktionen. Dagegen sind die Spendeneinnahmen etwas geringer als im Vorjahr. 

Die Ausgaben für Druck und Versand der Impulskarten haben sich aufgrund des neuen, vierteljährigen Versandrhythmus deutlich verringert. Dadurch konnten die Mindereinnahmen bei den Spenden wieder ausgeglichen werden. 

Nach wie vor geschieht alle Arbeit im BoN-Büro ehrenamtlich, es fallen keine Personalkosten an, auch keine Mietkosten und manche sonst scheinbar selbstverständlichen Unkosten. So konnten dank der Spendeneinnahmen 20.000 € für soziale Hilfsaktionen ausgegeben werden (darin eine größerer Betrag als Zustiftung für die Phil-Bosmans-Stiftung).