Zum 13. Mal fand das jährliche Treffen des Bund ohne Namen (vom 22. bis 25. Juli 2010 im Bildungshaus Schmerlenbach bei Aschaffenburg) statt. Zu den 65 Teilnehmenden – es waren etwa genauso viele wie im vergangenen Jahr – gehört ein fester Stamm, der sich Jahr für Jahr freut, lieben Menschen in einer ungewöhnlich freundschaftlichen Atmosphäre zu begegnen. Aber es kommen auch jedes Mal Neue dazu, die oft überrascht sind, wie herzlich sie aufgenommen werden und wie selbstverständlich sie dazugehören. Dieser Bericht mit den Fotos (auch diesmal von Gerlinde Grevenrath und Günter Schibilla) möchte allen BoN-Freundinnen und -Freunden, die nicht teilnehmen konnten, einen anschaulichen Eindruck vermitteln.
Zum gegenseitigen Kennenlernen hatte die BoN-Vorsitzende, Katharina Norda, gleich bei der Begrüßung eine besondere Idee: Jeder wählte sich aus einer Vielzahl kleiner bunter Glasscheibchen „sein“ Stück aus, war auf diese spielerische Weise gleich mittendrin.
Das Begegnungstreffen stand unter dem Motto „Das Licht und die Liebe machen jedes Dunkel hell“. Dazu hielt Ulrich Schütz vom BoN-Büro wie in jedem Jahr einen Vortrag, der von vielen schon gespannt erwartet wird. Es geht darum, ein Grundanliegen von Phil Bosmans immer wieder neu, anschaulich, überraschend und vertiefend zu vergegenwärtigen (der Text ist als 16-seitige Broschüre im BoN-Büro erhältlich).
Das Motto prägte dann auch das weitere Treffen: kleine Gesprächsrunden mit persönlichem Erfahrungsaustausch und Workshops, in denen man sich aktiv und kreativ mit dem Motto befassen konnte. Erstaunlich, was hierbei für schlummernde Talente zum Vorschein kamen. Eine Gruppe spielte pantomimisch und in abenteuerlicher Kostümierung ein Märchen, das von einer Erzählerin (Tatjana Uhrmeister) frei vorgetragen wurde. Eine andere Gruppe, angeleitet von Ulrich Sander, übte sich in Schreibmeditation. Wieder eine andere setzte das Motto (unter der Regie von Heitrud Margraf) in Bewegung und Tanz um. Am letzten Abend wurde das Vorbereitete und Eingeübte allen vorgeführt und löste Stürme von Heiterkeit und Begeisterung aus. Dazu kamen noch kleinere lustige Beiträge, die von einigen Teilnehmern spontan beigesteuert wurden.
Nicht zu vergessen: Es wurde viel gesungen (aus einem wie jedes Jahr mit viel Liebe und Mühe von Eva.-Maria Leiber eigens für das Treffen vorbereiteten Liederheft) und auch musiziert (u.a. mehr klassisch von Tatjana und Michael Uhrmeister und mehr volkstümlich mit Akkordeon von Inge Sauerwald).

„Geh aus, mein Herz, und suche Freud“. Morgenlob
rund ums Steinlabyrinth des Bildungshauses.

Mosaik aus bunten Scheiben, auf eine Glasplatte geklebt. Es entstand am Eröffnungsabend. Ein eindrucksvolles
Bild der Gemeinschaft so vieler verschiedener Menschen. Jedes Glasstück steht für ein Stück Leben. |
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Gespannt verfolgt die Runde der Teilnehmenden
das Geschehen im Saal. Man sitzt wie im Grünen.

Alle wählten eine Scheibe, die sie irgendwie besonders ansprach, und sagten dazu, warum.

U. Schütz bei seinem abwechslungsreichen, tiefschürfenden Vortrag über das Motto des Treffens.

In kleinen Gruppen erfolgte ein weiterführender
Erfahrungsaustausch im Anschluss an den Vortrag.

Es gab auch Workshops, z.B. Märchenpantomime,
Ausdruckstanz. Hier Blick in die Schreibmeditation

Ökumenischer Gottesdienst. Mit einem Predigtspiel: „Wie das Licht in das Land Malon kam“.
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